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Residenz Würzburg

Toskanaräume (Räume 13a-13c)

Bild: Blick in die Toskanaräme
Bild: Kinderkarussell
Bild: Blick in die Toskanaräme
Bild: Standleuchter
Bild: Blick in die Toskanaräme
Bild: Tisch der "Schwanengarnitur"
Bild: Garnitur aus den Toskanazimmern

Von 1806-1814 war das ehemals fürstbischöfliche Würzburg ein weltliches Großherzogtum, regiert von dem aus Florenz vertriebenen Großherzog Ferdinand III. von Toskana. Die während dieser sogenannten "Toskanazeit" für die Residenz neu angeschafften Möbelensembles gehören zu den Spitzenwerken des Empire in Europa.

1945 brannten die Toskanaräume komplett aus. Eine große Zahl von Möbeln hat jedoch – in teilweise stark beschädigtem Zustand – den Krieg überstanden. Einige der wichtigsten Ensembles konnten inzwischen restauriert werden und sind hier vor Großfotos der zerstörten Originalräume ausgestellt. Diese inszenierten Raumbühnen geben eine lebendige Vorstellung von der Wohnsituation in der Residenz Würzburg unter Großherzog Ferdinand und später unter dem bayerischen Kronprinzen Ludwig (I.).

Besonders das Möbelensemble aus dem "Großen Salon" und die "Schwanengarnitur" aus dem "Boudoir" führen die ursprüngliche Pracht deutlich vor Augen. Größten Seltenheitswert hat das über 200 Jahre alte Karussell mit Spielzubehör, das Großherzog Ferdinand für seine Kinder anfertigen ließ.

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