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Residenz Würzburg

Kaisersaal

Bild: Kaisersaal
Bild: Sonnengott Apoll, zentrales Deckenfresko
Bild: Hochzeit Kaiser Friedrichs I. Barbarossa
Bild: Belehnungsfresko, Ausschnitt

Im Kaisersaal gipfelt die großartige Raumfolge von Vestibül, Gartensaal, Treppenhaus und Weißem Saal. Der Architekt, Balthasar Neumann, hob den Saal mit den zwanzig fast 9 Meter hohen Halbsäulen aus rötlichem Stuckmarmor und der großen Ovalkuppel als repräsentativen Höhepunkt der Würzburger Residenz hervor.

Ausgestattet wurde der Kaisersaal, der schon 1741 im Rohbau fertig war, erst 1749-1753 unter Fürstbischof Carl Philipp von Greiffenclau. In den drei Deckenfresken Giovanni Battista Tiepolos von 1751/52 spiegelt sich die politische Geschichte des Bistums Würzburg innerhalb des Reiches zu Zeiten Kaiser Friedrich Barbarossas in glanzvoller Weise wider. Die Supraporten (= Gemälde über den Türen) stammen von Tiepolos Sohn Giovanni Domenico und zeigen beispielhafte Szenen aus dem Leben antiker Imperatoren. Antonio Bossi schuf die vier lebensgroßen Stuckfiguren in den Wandnischen der Schmalseiten, die Neptun, Juno, Flora und Apoll darstellen.


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